Kletterwald in Starnberg

Gerne können Sie über das Thema Kletterwald in Starnberg abstimmen

unter dem Link: 

https://www.openpetition.de/petition/online/wir-sagen-nein-zur-umsetzung-des-kletterwaldes-ludwigshoehe-am-ende-der-ottostrasse

23,11,2012

Verschnaufpause im Kletterwald-Streit

Starnberg - Über den Kletterwald-Plan in Starnberg wird vorerst nicht entschieden. Initiator Dr. Roland Fichtel bat um einen Aufschub, um sich mit Bedenken der Anwohner zu befassen.

Der Bauausschuss des Starnberger Stadtrates hatte am Donnerstagabend eigentlich über eine Flächennutzungsplanänderung zugunsten des Kletterwald-Standortes an der Ottostraße entscheiden. Der Punkt wurde jedoch vertagt, da Dr. Roland Fichtel seine Planungen überarbeiten will. Demnach habe der Unternehmer gebeten, die Beratung zurückzustellen. In der von ihm abgehaltenen Informationsveranstaltung sowie Kontakten mit Bewohnern habe er erfahren, dass diese eine erhebliche Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse in ihrer Gegend befürchteten, erklärte Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger. „Ich will diese Sorgen ernstnehmen“, sagte Fichtel am Freitag auf Nachfrage.

Wie lange dies dauert, ist noch nicht absehbar.

Quelle: merkur-online

 

 

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  • #1

    Juicer Reviews (Samstag, 20 April 2013 15:24)

    This is an excellent blog post! Thanks for sharing!

18,11,2012

Große Front des Widerstands gegen Kletterwald

Starnberg - Eine Anliegerin der Starnberger Ottostraße brachte es kurz auf den Punkt: „Wir wollen das einfach nicht und damit hat sich’s.“ Großer Widerstand hat sich gegen das Kletterwald-Projekt in der Nähe des Sportgeländes formiert

 

Mit Trillerpfeifen, Transparenten und Megaphonen hatten sich die Demonstranten ausgerüstet. Ihre Privat-Pkw hatten die etwa 170 erschienenen Anwohner rund um das FT-Sportgelände geparkt. Politik und Presse sollte vorgeführt werden, wie es aussieht, wenn bei der FT Fußball gespielt wird und jetzt auch noch der Kletterwald dazu kommt. Nach Ansicht der Betroffenen ein „kommerzielles“ Projekt. Dass Initiator Dr. Roland Fichtel immer wieder betonte, seine Zielgruppe seien Familien, Kinder und Jugendliche, wurde ihm nicht abgenommen.

Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und UWG-Stadtrat Dr. Jürgen Busse versuchten Ängste zu zerstreuen, dass bereits alle Entscheidungen für den Kletterwald getroffen seien. Sie erläuterten, dass die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplans ein förmliches Verfahren sei, bei dem alle Betroffenen gehört und ihre Einwände abgewogen werden.

 

Pfaffinger, der nach eigenen Angaben im Hauptausschuss wie alle Mitglieder für eine Verpachtung der 15 000 bis 20 000 Quadratmeter großen Waldfläche gestimmt hatte, meinte angesichts des massiven Widerstands: „Wir nehmen diese Eindrücke hier heute natürlich mit.“ Am Donnerstag, 22. November, entscheidet nämlich der Bauausschuss, ob das Verfahren überhaupt in Gang gesetzt wird.

Quelle: merkur-online

 

 

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13,11,2012

Widerstand gegen Kletterwald-Plan

Starnberg - Der Kletterwald ist nicht willkommen: Kaum hat der Unterbrunner Unternehmer Dr. Roland Fichtl einen neuen Standort für seinen Kletterwald im Blick, regt sich Widerstand. Derzeit formiert sich in Starnberg eine Bürgerinitiative gegen das Vorhaben an der Ottostraße.

Bereits am Samstag - einen Tag nach Bekanntwerden des Plans - regte sich der Protest. Anwohner Rainer A. Hackenberg verwies auf einen Vergleich zu Nutzungszeiten und dergleichen mit der FT Starnberg, neben deren Anlage der Kletterwald an der Ottostraße entstehen soll. Hackenberg schließt auch eine Klage gegen den Kletterwald nicht aus. Rund 200 Anwohner der Otto- und der benachbarten Straßen sind gerade dabei, sich zu einer Bürgerinitiative zusammenzuschließen.

Fichtl will die Bedenken ausräumen. Für kommenden Freitag hat er die Nachbarn zu einem Ortstermin eingeladen. Er sei „offen für alle Fragen und Anliegen“, sagte er zum Protest.

Quelle: merkur-online.de

 

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09,11,2012

Im dritten Anlauf zum Kletterwald?

Starnberg - Mit seinen Kletterwald-Plänen ist er auch in Feldafing gescheitert. Das entmutigt Roland Fichtel nicht. Der Unternehmer ist guter Dinge, sein Projekt doch in Starnberg zu verwirklichen - wie ursprünglich geplant.

 

Den Hauptausschuss des Stadtrates hat Roland Fichtel für seinen Kletterwald schon auf seiner Seite. Der hat grünes Licht gegeben zum Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Unterbrunner. Der Wald für den Kletterparcours liegt am Ende der Ottostraße, vis-à-vis vom FT-Sportgelände, und gehört der Stadt Starnberg. Fichtel wird nächste Woche die Anlieger einladen, um sie genau über seine Pläne zu informieren.

Die Vorteile des Standortes sieht Fichtel in den Synergien mit der benachbarten Freien Turnerschaft (FT), mit der eine Kooperation angedacht ist. Gleichwohl halte der Kletterwald Abstand von den Sportanlagen und der Wohnbebauung. Fichtel beugt Kritik vor: „Beim Klettern handelt es sich um einen ruhigen Sport.“ Er möchte ganz besonders Kinder und Jugendliche zur Bewegung in der Natur animieren und hofft, Schulen als Nutzer zu gewinnen. Bei der Nutzung werde er sich an die schon vor Jahren von Anwohnern mit der FT gerichtlich festgelegten Zeiten halten. „Zwei Stunden vor Dämmerung wird der letzte Einlass sein“, sagt er. Weil Schulen und Gruppen eher mit dem Bus kommen, rechnet er auch nicht mit viel Verkehr.

Den Wald hält er für ideal. Die hohen Bäume, überwiegend Buchen, stehen in großen Abständen. Fällungen sind daher nicht erforderlich. Erhalten bleibt auch der Unterwuchs. Der Hang fällt Richtung Maisinger Bach ab, so dass die Zugänge zu den Klettereinrichtungen nicht sehr hoch montiert werden müssen. Das rund 20 000 Quadratmeter große Areal bleibt ohne Zaun und somit öffentlich zugänglich. Spaziergänger können wie bisher ihre Pfade nutzen, betont der zertifizierte Trainer und Erlebnispädagoge.

 

Fichtel stellt die pädagogischen und therapeutischen Ansätze des Kletterns in den Vordergrund. Wer kommt, solle von und mit der Natur lernen können. Neu gebaut werde lediglich die Hütte für die Kasse und die Ausleihe der Sicherheitsgurte. Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung hat laut Fichtel keine Gründe gebracht, die einer Genehmigung entgegenstehen würden. Der Stadtrat müsse noch seine Zustimmung zum Bau und zur Änderung des Flächennutzungsplans geben. Auch aus dem Landratsamt gebe es positive Signale. Wenn alles wie geplant über die Bühne geht, könnte der Hochseilgarten bereits im Frühsommer des kommenden Jahres in Betrieb gehen.

Quelle: merkur - online

 

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